Gelderplant Export. Service ist unsere Natur.
Wer Bäume einkauft, achtet auf Qualität, Verfügbarkeit und Liefertreue. Gleichzeitig wächst das Interesse daran, wie Bäume angebaut werden. Denn Nachhaltigkeit beginnt schon lange bevor ein Baum die Baumschule verlässt. Eine der Entwicklungen, die dabei viel Aufmerksamkeit erhält, ist torffreie Pflanzerde.
Für Sie als Einkäufer geht Nachhaltigkeit über ein Zertifikat oder eine Produktbeschreibung hinaus. Sie möchten mit einem Züchter zusammenarbeiten, der bewusst in die Zukunft der Branche investiert. Die Entscheidungen, die heute beim Produktion getroffen werden, beeinflussen die Qualität von morgen und die Entwicklung der Branche als Ganzes.
Warum erhält torffreie Pflanzerde so viel Aufmerksamkeit?
Bei Bäumen, die in Containern gezüchtet werden, besteht das Substrat traditionell zu einem großen Teil aus Torf. Torf bietet hervorragende Eigenschaften für die Baumzucht. Er speichert Wasser gut, sorgt für eine luftige Struktur und gibt den Wurzeln ausreichend Raum, sich zu entwickeln.
Gleichzeitig wächst das Interesse an Alternativen. Torf entsteht über Jahrtausende hinweg. Bei seiner Gewinnung wird gespeichertes CO₂ freigesetzt, und wertvolle Torfgebiete gehen verloren. In der Baumschule wird daher intensiv nach nachhaltigeren Lösungen gesucht.
„Deshalb haben wir vor einigen Jahren mit Versuchen mit torffreiem Pflanzsubstrat begonnen,“ erzählt Henry van Eldik von Gelderplant. „Wir wollten wissen, ob wir Bäume auch erfolgreich auf einem Substrat züchten können, das weniger von Torf abhängig ist.“
Ein anderes Substrat erfordert auch eine andere Produktionsmethode
Torffreie Pflanzerde besteht bei Gelderplant aus einer sorgfältig zusammengestellten Mischung aus feiner und grober Kokosfaser, Kompost, Holzfasern, feiner Rinde und Greensoil, einem Restprodukt aus einer anderen Branche.
Damit fängt die Arbeit erst an.
Jeder Rohstoff nimmt Wasser anders auf, bindet Nährstoffe auf andere Weise und beeinflusst die Entwicklung des Wurzelsystems. Dadurch ändern sich auch die Bewässerung, die Düngung und die tägliche Betreuung während des Produktionsprozesses.
“Wir arbeiten mittlerweile schon seit fünf Jahren mit Versuchen und Messungen,” erzählt Henry. “Auf diese Weise bauen wir Schritt für Schritt Wissen darüber auf, welche Mischung und welcher Ansatz die besten Ergebnisse liefern.”
Auch Restströme erhalten eine neue Bestimmung
Nachhaltigkeit steckt oft in klugen Entscheidungen, die man als Außenstehender kaum wahrnimmt.
Bei Gelderplant werden Restströme aus der eigenen Baumschule kompostiert. Dieser Kompost wird inzwischen auf den eigenen Parzellen verwendet. Der nächste Schritt ist ein Praxistest, bei dem Bäume in einem Substrat gezüchtet werden, in das dieser eigene Kompost eingearbeitet wird.
So erhalten Materialien, die zuvor als Restprodukte galten, eine neue Funktion innerhalb des Produktionsprozesses. Jeder Versuch liefert neue Erkenntnisse, die wiederum genutzt werden können, um weiter zu verbessern.
Eine Entwicklung, die weitergeht
Ob Sie nun Händler, Baumzüchter oder Landschaftsgärtner sind – Sie möchten mit einem Partner zusammenarbeiten, der immer nach vorne blickt. Nachhaltige Innovationen entstehen durch Forschung, Praxiserfahrung und die Bereitschaft, bestehende Arbeitsweisen weiterhin kritisch zu hinterfragen.
“Wir erwarten nicht, dass wir morgen schon fertig sind,” sagt Henry. “Jeder Versuch liefert neue Erkenntnisse. Auf diese Weise arbeiten wir Schritt für Schritt an einer nachhaltigeren Zukunft.”
Diese Arbeitsweise liefert Erkenntnisse, die nicht nur für die eigene Baumschule wertvoll sind, sondern auch für Kunden, die einen Partner suchen, der in die Zukunft der Baumschulwirtschaft investiert.
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Ob es sich nun um komplette Handelsaufträge, Aufschulware oder Grünprojekte handelt – wir denken gerne mit Ihnen mit.
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